Trocknung | Niedertemperaturtrocknung

Beim Niedertemperaturtrockner wird Luft unter einem Lochboden über einen Wärmeübertrager erhitzt. Dazu kann beispielsweise die Abwärme eines Gasmotors genutzt werden. Wirtschaftlich sinnvoll ist auch das Vorwärmen der Trocknungsluft mit Warmwasser, warmer Abluft, Dampf, Biogas oder sonstigen Wärmequellen.

Die erwärmte Luft steigt aufgrund des Überdrucks durch die Schicht des feuchten Materials auf und entzieht diesem die Feuchtigkeit. Oberhalb der Trocknungsanlage befindet sich ein Lüfter, der verhindert dass die gesättigte Luft innerhalb der Anlage auskondensiert.

Die Besonderheit des Niedertemperaturtrockners ist seine Wende- und Transportvorrichtung, die das Trockengut um jeweils 180° dreht. Durch sie ist es möglich das Material effektiv und schonend zu wenden und die Trocknungsanlage automatisch zu beschicken und zu entleeren.

Die Schichtungshöhe wird auf dem Lochblechboden über die gesamte Trocknungsfläche konstant gehalten. Dadurch kann eine vergleichsweise hohe Verdunstungsleistung pro Quadratmeter erreicht werden.