Trocknung | Allgemeines

Bedeutung

Um eine einfache und effektive Wärmebehandlung zu erreichen, muss der Feuchtegehalt der Biomasse im Vorfeld reduziert werden. Die Trocknung ist damit ein vorbereitender, aber wichtiger Prozess, der mit unterschiedlichen Anlagen realisiert werden kann.

Mit mechanischen Entwässerungsverfahren und mit Einsatz von Konditionierungsmitteln erreicht man bei Klärschlämmen Trockensubstanzgehalte von höchstens 45%. Dies reicht häufig nicht aus, wenn eine energieautarke thermische Verwertung angestrebt wird. Daher wird über die Zufuhr Wärme zusätzlich Feuchtigkeit aus dem organischen Material entfernt.

Trocknungsverfahren

Neben der Trocknung über eine heiße Oberfläche (Kontakttrocknung) und der solaren Trocknung, hat sich besonders die Konvektionstrocknung in Ihrer Effektivität bewährt. Bei der Konvektionstrocknung wird die thermische Energie durch ein aufgeheiztes Trocknungsgas zugeführt. Das Trockengut steht dabei in direkten Kontakt mit dem Wärmeträger oder indirekt über einen Wärmeübertrager. Die Trocknung von brennbarem Material erfolgt aus Brandschutzgründen entweder indirekt und unter Ausschluss von Sauerstoff. Eine alternative ist die Trocknung unterhalb des Flammpunktes.

WUDAG bietet mit der indirekten Dampftrocknung und der Niedertemperaturtrocknung zwei zuverlässige und effiziente Verfahren an. Klärschlamm ist so als staubarmes und festes Granulat lagerbar. Mit einem Heizwert der mit Braunkohle vergleichbar ist, eignet er sich ideal zur weiteren thermischen oder stofflichen Verwertung.