Abwärmenutzung | Dampfkraftprozess

Verfahren und Funktion

Im Dampfkraftprozess wird Wasserdampf in einem Kreisprozess überhitzt und in unserem Falle in einer Hubkolbenexpansionsmaschine entspannt. Dadurch wird zunächst Wärme in mechanische Arbeit umgewandelt. Diese treibt einen Generator an, der eine elektrische Leistung erzeugt. Der entspannte Dampf wird auskondensiert. Bei Bedarf kann Wärme am Kondensator abgegriffen werden. Über eine Speisewasserpumpe wird das Kondensat einem Verdampfer wieder zugeführt.

Vorteile

In einem geschlossenen Kreislauf und ohne Verwendung gefährlicher Wärmeträger, lässt sich ein robustes und wartungsarmes System betreiben. Es verfügt über eine automatische Steuerung und fällt nicht unter die Dampfkesselverordnung Gruppe IV.

Durch diese Kleinkraftwerke ist eine optimierte Abwärmenutzung für Deponie- und Biogasanlagen möglich. Somit kann die Wirtschaftlichkeit eines Prozesses gesteigert werden und gleichzeitig CO2-Emissionen vermieden werden. Mit der Integration der Kleinanlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird der zusätzlich erzeugte Strom auch durch die Einspeisevergütung berücksichtigt. Eine Eigenstromnutzung in Verbindung mit einer Förderung nach KWK-Gesetz ist alternativ auch möglich.